| Pflanztipps für Bambus |
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There are no translations available. Welcher Standort ist am Besten?
Welcher Standort ist am Besten? Der beste Standort für den Bambus ist ein gegen den Nord- und Ostwind geschützten Platz. Die unterschiedlichen Bambusse haben unterschiedliche Standortanforderungen. Manche mögen sonnige Lagen und andere eher Halbschatten und Schatten. Jede unserer Bambusse hat in seiner Beschreibung auch eine Standortempfehlung. Der Bambus sollte in einem gut wasserdurchlässigen und humusreichen Boden gepflanzt werden. Pflanzen Sie grundsätzlich den Bambus nie im nassen lehmigen Boden.In welche Erde kann der Bambus gepflanzt weden? Bambus mag lockere, sandig-lehmige bis humose Böden.Die Erde sollte lediglich trocken bis feucht und die Bodenstruktur krümelig sein. Falls Sie einen sehr schweren, lehmigen Boden an der Pflanzstelle haben, sollten Sie die Aushuberde des Pflanzloches mit Zugabe von Kompost, Torf, Blumenerde oder spezieller Bambuserde mischen. Wie tief muss ich das Pflanzloch ausheben? Graben Sie ein ausreichend grosses Pflanzloch, damit die Wurzeln ausreichend Platz finden und sich in den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung möglichst in diesem, mit lockerer Erde gefüllten Bereich, ungestört entfalten können. Je schlechter die Erde an der Pflanzstelle ist, umso grösser sollte das Pflanzloch sein. Die Sohle und die Seiten des Pflanzloches sollten nicht verdichtet sein, damit bei starken Regengüssen das Wasser nach allen Seiten entweichen kann. Es bildet sich sonst evtl. im Pflanzloch eine Staunässe, die zum Vermodern und Absterben der wichtigen Feinwurzeln führt. Füllen Sie vor der Pflanzung eine 10 cm dicke Schicht lockerer Erde in das Pflanzloch. Was muss ich beim Einpflanzen beachten? Bevor der Bambus gepflanzt wird, sollte der Wurzelballen gut gewässert werden. Nach dem Pflanzen ist es wichtig dem Bambus ausreichend Wasser zu geben. In einer Trockenperiode muss dies regelmäßig wiederholt werden, bis sich die Wurzeln gut im Boden ausgebreitet haben. Kleine Pausen beim ausreichenden Giessen sind besser, als jeden Tag ein kleines bisschen zu gießen. Die Wurzeln dürfen nämlich nicht austrocknen und müssen genügend Zeit haben, um sich vom Wurzelballen aus zu verbreiten und sich im Boden zu verankern. Wenn der Bambus erst einmal angewachsen ist, braucht er regelmäßig Wassser.Um ein ungehindertes Ausbreiten des Bambusses zu verhindern, sollten Sie eine Rhizomensperre verwenden. Dies git für alle Bambusarten ausgenommen die horstbildenden Bambussorten. Was muss ich beim Düngen beachten? Bambus hat einen hohen Nährstoffbedarf und sollte deshalb mindestens zwei mal im Jahr gedüngt werden. Zum einen im Frühjahr (ab März), wenn es mit dem Austrieb losgeht. Düngen Sie auf feuchten Boden. Danach kann im Spätommer wieder gedüngt werden, um Ihrem Bambus Kraft für den Winter zu geben. Der Dünger sollte flach in den Boden eingearbeitet werden. Danach empfehlen wir gut zu gießen. Durch Düngung erreichen die Pflanzen eine bessere Vitalität, ein maximales Wachstum und die Bambuspflanzen produzieren schneller dicke Halme. Bambusdünger sollte stickstoffbetont sein und einen möglichst geringen Salzgehalt aufweisen. Bei uns erhalten Sie einen speziellen Bambusdünger, der für den Bambus das so wichtige Silizium in feinster Form enthält, so wie alle wichtigen Haupt- und Spurennährstoffe in einer organisch-mineralischen Mischung. Das Silizium ist übrigens auch in den herabfallenden Blättern enthalten, die man deshalb ruhig liegen lassen kann. Wie kann ich den Bambus zurückschneiden? Das Wegschneiden von schwachen, dünnen und alten Halmen fördert ein kräftigeres Wachstum und gibt den darunter stehenden Pflanzen mehr Licht. Die beste Zeit für einen Rückschnitt ist im Februar und März. Alle niedrigen, bodendeckenden Arten (Zwergbambus) schneidet man gegebenenfalls vor Beginn der Vegetationsperiode (März) stark zurück. Der Neuaustrieb wird dann schöner. Bei den höheren ausläuferbildenen Bambussen kann man je nach Bedarf die 4-5 jährigen Halme durch Abschneiden über dem Boden auslichten. Ein Bambus mit 10 bis 15 gesunden Halmen auf einem Quadratmeter ist oftmals schöner als ein dichter verworrener Wald. Bambus kann auch in der Höhe eingekürzt werden, er wird dadurch buschiger, verändert aber auch sein typisches Erscheinungsbild. ’Bambustypischer’ ist das Herausschneiden zu hoher Halme. Ein einzelner Halm stirbt nach etwa sieben bis neun Jahren – doch die gesamte Bambuspflanze lebt im Grunde ewig, da sie stets aus ihrem Rhizomgeflecht immer wieder nachwächst. Schneiden Sie auch alte trockene Halme bei Bedarf heraus, dadurch resultiert mehr Kraft für die jungen Halme. Das Wegschneiden von schwachen, dünnen und alten Halmen fördert ein kräftigeres Wachstum und gibt den darunter stehenden Pflanzen mehr Licht. Fargesien können wie eine ganz normale Hecke zurückgeschnitten werden. Die beste Zeit für einen Rückschnitt ist im Februar und März. Durch das regelmäßige Wegschneiden von dünnen und alten Halmen wird das Gleichgewicht zwischen dem überirdischen Teil der Pflanze und dem Wurzelwerk erhalten. Wie bewässere ich den Bambus richtig? Nach dem Pflanzen ist es wichtig dem Bambus ausreichend Wasser zu geben bis sich die Wurzeln gut im Boden ausgebreitet haben. Kleine Pausen beim ausreichenden Giessen sind besser, als jeden Tag ein kleines bisschen zu gießen. Wenn der Bambus erst einmal angewachsen ist, braucht er regelmäßig Wasser. Jedoch Staunässe vermeiden, da im Wasser stehende Rhizome nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden und dadurch absterben können. Besonders Kübelpflanzen müssen an heißen Tagen täglich gegossen werden. Wenn der Bambus seine Blätter rollt, ist dies das Alarmzeichen, der Schrei nach Wasser. Sie werden sehen wie schnell sich die Blätter nach einer ausreichenden Wassergabe wieder entfalten. Bambus als immergrüne Pflanze benötigt allerdings auch im Winter eine gute Wasserversorgung, da er auch während dieser Zeit Wasser verdunstet. Bei längeren Frostperioden sollte auch mit lauwarmen Wasser gewässert werden, um die Pflanzen vor dem Vertrocknen zu bewahren. |



